Ratgeber · Plattform-Kosten

Wie viel Provision nehmen Liefer-Plattformen in der Schweiz?

Neutrale Faktenseite zu Plattform-Kosten in der Schweiz: das Provisionsmodell verständlich erklärt, ein Marge-Rechenbeispiel zum Nachvollziehen und der provisionsfreie Direktkanal als Alternative.

Wie das Provisionsmodell funktioniert

Liefer-Plattformen wie Just Eat, Smood oder Uber Eats funktionieren als Marktplatz: Sie bringen Gäste und Restaurants zusammen, wickeln Bestellung und Bezahlung ab und organisieren je nach Modell auch die Auslieferung. Dafür berechnen sie dem Restaurant pro vermittelter Bestellung eine Provision — einen prozentualen Anteil am Bestellwert.

Öffentlich kommunizierte Provisionssätze bewegen sich in der Schweiz je nach Anbieter, Vertrag und Bestellart typischerweise in einer Grössenordnung von rund 20 bis 30 Prozent (Stand 2026). Der genaue Satz hängt unter anderem davon ab, ob das Restaurant selbst ausliefert oder Plattform-Kuriere nutzt, sowie von Zusatzbausteinen wie Marketing-Paketen oder Aktionsrabatten.

Diese Spanne ist eine Grössenordnung, keine feste Zahl: Konditionen werden individuell verhandelt und können sich ändern. Massgeblich ist immer der konkrete Vertrag mit der jeweiligen Plattform.

  • Liefer-Plattformen sind Marktplätze: Sie vermitteln Bestellungen gegen eine prozentuale Provision pro Bestellung.
  • Öffentlich kommunizierte Provisionssätze liegen in der Schweiz je nach Anbieter und Vertrag grob in der Grössenordnung von 20 bis 30 Prozent (Stand 2026, je nach Vertrag und Bestellart).
  • Der Satz hängt unter anderem davon ab, ob das Restaurant selbst ausliefert oder Plattform-Kuriere nutzt.
  • Zusatzpakete wie Marketing oder Aktionsrabatte können die effektiven Kosten pro Bestellung zusätzlich erhöhen.
  • Just Eat, Smood und Uber Eats gehören zu den bekanntesten Liefer-Plattformen im Schweizer Markt.

Was Provision für deine Marge bedeutet

Provision wird auf den Umsatz berechnet, nicht auf den Gewinn — deshalb wirkt sie direkt auf die ohnehin schmale Marge in der Gastronomie. Ein Rechenbeispiel macht das greifbar. Die folgenden Prozentwerte und Beträge sind frei gewählte Annahmen zur Illustration und keine Branchenkennzahlen.

Rechenbeispiel (Annahme): Eine Bestellung über CHF 50. Bei einer angenommenen Provision von 25 Prozent gehen CHF 12.50 an die Plattform, es bleiben CHF 37.50. Liegt der Wareneinsatz beispielsweise bei 30 Prozent (CHF 15), bleibt vor weiteren Kosten wie Personal und Verpackung ein Deckungsbeitrag von CHF 22.50. Deine echten Werte können deutlich abweichen.

Über viele Bestellungen summiert sich die Provision. Rechenbeispiel (Annahme): Bei CHF 10'000 Plattform-Umsatz pro Monat entsprechen 25 Prozent rund CHF 2'500 im Monat. Ob sich der Kanal lohnt, hängt davon ab, wie viele echte Zusatzbestellungen er bringt, die du sonst nicht hättest.

  • Provision wird auf den Umsatz berechnet, nicht auf den Gewinn.
  • Rechenbeispiel (Annahme): Bei einer Bestellung über CHF 50 und 25 Prozent Provision gehen CHF 12.50 an die Plattform.
  • Rechenbeispiel (Annahme): Bei CHF 10'000 Plattform-Umsatz pro Monat entsprechen 25 Prozent rund CHF 2'500 pro Monat.
  • Die genannten Prozentwerte und Beträge sind frei gewählte Annahmen zur Illustration, keine Branchenkennzahlen.
  • Entscheidend ist, wie viele echte Zusatzbestellungen ein Kanal bringt, die es sonst nicht gäbe.

Die Alternative: der eigene Direktkanal

Neben den Plattformen gibt es den Direktkanal: einen eigenen Bestell-Shop, über den Gäste direkt beim Restaurant bestellen. kapy.ch setzt genau hier an — mit 0 % Plattform-Provision und einem festen, planbaren Preis statt einem Anteil an jedem Bestellwert.

Der Unterschied ist strukturell: Bei einem Festpreis kennst du deine Kosten im Voraus, unabhängig davon, ob du 100 oder 1'000 Bestellungen im Monat hast. Jede zusätzliche Bestellung verbessert dein Ergebnis, statt zusätzliche Provision auszulösen. Zudem behältst du die Gästedaten und den direkten Kontakt.

Direktkanal und Plattform schliessen sich nicht aus. Viele Betriebe nutzen Plattformen für Reichweite und Neukunden und lenken Stammgäste parallel auf den provisionsfreien eigenen Shop — zum Beispiel über einen Bestell-Link auf Google, Instagram und der eigenen Website. Was sich für deinen Betrieb rechnet, spielst du am besten mit deinen eigenen Zahlen durch.

  • Der Direktkanal ist ein eigener Bestell-Shop: Gäste bestellen direkt beim Restaurant.
  • kapy.ch berechnet 0 % Plattform-Provision und arbeitet mit einem festen, planbaren Preis.
  • Bei einem Festpreis bleiben die Kosten gleich, egal wie viele Bestellungen eingehen.
  • Über den Direktkanal behältst du die Gästedaten und den direkten Kontakt zu deinen Gästen.
  • Plattform und Direktkanal lassen sich kombinieren: Reichweite über Plattformen, Stammgäste über den provisionsfreien eigenen Shop.

Provisionssätze: öffentlich kommunizierte Konditionen der Lieferplattformen in der Schweiz, Stand Juli 2026 — effektiver Satz je nach Vertrag und Bestellart.

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