Vergleich · Plattformen vs. Kapy

Just Eat, Smood, Uber Eats — oder CHF 249/Jahr Festpreis?

Alle drei Plattformen nehmen 14-30 % Provision auf jede Bestellung. Kapy startet mit der Liefersoftware-Basis für CHF 249/Jahr, ohne Provision. SMS-Modul (+CHF 49/Jahr) und Fahrer-Webapp (+CHF 99/Jahr) sind optional.

  • Pro 100 Bestellungen ≈ CHF 1'200 Ersparnis (CHF 40 Warenkorb, 30 % Provision)
  • Plattformen: 14-30 % Provision · Kapy: CHF 249 Basis + optionale Module
  • Du musst nicht kündigen — beide Systeme parallel betreibbar (Hybrid-Strategie)

Auf einen Blick

Plattformen vs. Schweizer Software.

Just Eat, Smood, Uber Eats und Kapy — vier Modelle, hier nüchtern gegenübergestellt.

Plattformen · Just Eat / Smood / Uber Eats

Marktplatz mit grosser Reichweite

Apps und Webseiten mit eigener Marketing-Power. Restaurants mieten den Traffic der Plattform.

  • Plattformen: 14-35 % Provision · 500'000+ CH-Nutzer
  • Smood: 25-30 % Provision · starker Romandie-Player, eigene Fahrer-Flotte
  • Uber Eats: 25-35 % Provision · App-First, internationale Reichweite
  • Stammkunden-Daten gehören der Plattform
  • Marketing-Reichweite, die ein einzelnes Restaurant nicht aufbauen kann
14-35 % Provision Pro Bestellung · Variabel
Kapy · Schweizer Software

Direktbestellung über deine eigene Marke

Liefersoftware mit komplettem Restaurant-OS für den Tagesbetrieb.

  • CHF 249/Jahr Basis, 0 % Provision auf Bestellungen
  • Optionales SMS-Modul: CHF 49/Jahr plus Versand nach Volumen
  • Eigene Bestellseite unter deiner Domain
  • Anrufer-Erkennung + Drucker-Integration; Fahrer-Webapp optional
  • Stammkunden-Datenbank gehört dir
CHF 249 / Jahr Festpreis · Keine Provision

Direkter Vergleich

Was bekommst du für dein Geld?

Zahlen aus der Schweizer Gastronomie 2026, eigene Erfahrung und öffentliche Just-Eat-Konditionen.

Kosten pro Bestellung Plattformen: 14-35 % Provision  ·  Kapy: 0 %
Fixkosten Plattformen: 0 CHF Fixkosten (rein erfolgsbasiert)  ·  Kapy: CHF 249/Jahr Festpreis
Vertragsbindung Plattformen: Kündigungsfristen, AGB-Updates ohne Mitsprache  ·  Kapy: Jährlich, 30 Tage Kündigungsfrist
Stammkunden-Daten Plattformen: Plattform besitzt Stammkunden-Daten  ·  Kapy: In deiner Datenbank, du exportierst jederzeit
Marketing an Stammkunden Plattformen: Nur über kostenpflichtige Plattform-Kampagnen  ·  Kapy: QR-Code in der Basis, SMS-Modul optional +CHF 49/Jahr
Anrufer-Erkennung Plattformen: Nicht enthalten  ·  Kapy: Ja, mit Bestellhistorie
Fahrer-/Kurier-Webapp Plattformen: Plattform-Fahrer-Service (Aufpreis bei Just Eat / Uber, eigene Flotte bei Smood)  ·  Kapy: eigene Fahrer-Webapp optional +CHF 99/Jahr
Reichweite / Neukunden Plattformen: Hoch (App-Traffic, vor allem Just Eat / Uber)  ·  Kapy: Über deine eigene Domain & SEO
Bestellprozess Kunde Plattformen: Plattform-App, alle Restaurants gleich  ·  Kapy: Deine Marke, dein Look
MWST-konformer Z-Rapport Plattformen: Nicht enthalten  ·  Kapy: Inklusive (mit Kassensystem)
Hosting / Datenstandort Plattformen: NL / EU / USA (Just Eat / Uber)  ·  Kapy: EU + Schweizer Backups
Support-Sprache Plattformen: Multi-Lingual Callcenter  ·  Kapy: Direkter Draht zum Entwickler, DE / EN

Just-Eat-Konditionen variieren je nach Restaurant-Kategorie und Verhandlungsmacht. Die hier genannten 14-30 % stammen aus öffentlichen Quellen (Restaurant-Berichte, Branchen-Reports) und decken sich mit Aussagen unserer Kunden 2024-2026.

Ehrliche Einschätzung

Wann ist welches System richtig?

Just Eat hat seine Existenzberechtigung. Kapy auch. Aber für unterschiedliche Aufgaben.

Just Eat passt

Just Eat ist sinnvoll, wenn…

  • Du in einer Stadt neu öffnest und null Bekanntheit hast.
  • Du wenige eigene Marketing-Kanäle (Instagram, Webseite, SEO) bedienst.
  • Dein Restaurant Lauf- statt Stamm-Kundschaft hat.
  • Du bereit bist, 20-30 % deiner Marge dauerhaft an die Plattform abzugeben.
Kapy passt

Kapy ist sinnvoll, wenn…

  • Du Stammkunden hast, die immer wieder bei dir bestellen.
  • Du Provision sparen willst, ohne Plattformen zu kündigen.
  • Du deine Kundendaten besitzen willst (für SMS, Aktionen, Treue-Programme).
  • Du den ganzen Restaurant-Tag mit einem System abdecken willst (Bestellung, Anruf, Fahrer, Bon, Tagesabschluss).

Du musst dich nicht entscheiden

Plattform für Akquise. Direktkanal für Wiederkehrer.

Die meisten unserer Kunden behalten Just Eat, weil die App-Reichweite wertvoll ist. Sie nutzen Kapy parallel, um Stammkunden Stück für Stück zur eigenen Direktbestellseite zu ziehen. Das nennen wir Hybrid-Strategie.

Häufige Fragen

Zum Vergleich Just Eat vs. Kapy.

Was uns Restaurants im Erstgespräch fragen — ohne Marketing-Sprech.

Muss ich Just Eat kündigen, wenn ich Kapy einsetze?

Nein. Im Gegenteil, die Hybrid-Strategie heisst: Plattform behalten für Akquise, Kapy einsetzen für Wiederkehr-Bestellungen. So gewinnst du auf beiden Seiten.

Wie hoch ist die Just-Eat-Provision wirklich?

Just Eat verhandelt individuell. Für Pizzerien und Take-Aways liegt die Provision typischerweise bei 14-22 %, plus mögliche Marketing-Aufschläge. Für gehobene Restaurants und Lieferdienst-Kategorien sehen wir bis zu 30 %. Die genaue Zahl steht im Restaurant-Vertrag, nicht öffentlich auf der Just-Eat-Webseite.

Funktioniert die eigene Kapy-Bestellseite ohne grosses Marketing?

Bei Bestandskunden ja, sie kennen deinen Namen und nutzen den QR-Code auf dem Just-Eat-Lieferschein, die SMS-Erinnerung oder ein Flyer im Lokal. Für Neukunden bleibt die Plattform-Reichweite wertvoll, deshalb empfehlen wir die Kombination.

Was passiert mit meinen Bestelldaten, wenn ich Kapy kündige?

Du erhältst auf Anfrage einen Voll-Export aller Kunden- und Bestelldaten als CSV oder JSON. Wir löschen die Daten 90 Tage nach Vertragsende, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist greift.

Kann ich beide Systeme parallel buchhalterisch sauber führen?

Ja. Just-Eat-Bestellungen werden weiterhin über deren Abrechnung verbucht. Direktbestellungen über Kapy laufen über deinen Z-Rapport (mit Kapy-Kassensystem) oder als separater Umsatzkanal. Beides ist MWST-konform getrennt führbar.

Bereit für 0 % Provision?

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